Ekel



Da ist der Wurm drin

Mein Frühstück besteht meistens aus einem Kaffee und einer Schale Müsli mit Joghurt. Heute Morgen habe ich in meinem Müsli einen kleinen Käfer gefunden, was etwas eklig war aber ich habe mir gedacht, dass der wahrscheinlich einfach reingefallen ist, da ich alle Fenster offen hatte. Hab also den Käfer entfernt und weitergegessen.

Ich schaue manchmal beim Essen Youtube-Videos auf meinem Handy, so auch heute morgen und beim aufs Handy gucken habe ich zufällig aus dem Augenwinkel eine Bewegung in der Schale wahrgenommen: perplex und irritiert richtete sich meine volle Konzentration auf das Essen: Ein Wurm im Müsli!! Ich habe ausgespuckt was ich gerade in meinem Mund hatte und die Müsli-Packung aufgerissen: alles voller Mehlwürmer!!

30 lange Jahre - mein Weg zur Nichtraucherin

Ja, so lang hat es tatsächlich gedauert, bis ich die letzte Zigarette ausdrückte und keine neue Ausrede erfand und auch nicht suchte. Angefangen hat es, als ich vierzehn war. Das typische Alter, um sich als erwachsen darzustellen. Und Rauchen gehörte Anfang der Achtziger absolut dazu. Je stärker die Sorte, desto besser und am liebsten selbst gedreht. Ich gebe zu, dass das Drehen mir mehr Vergnügen bereitete als das eigentliche Rauchen. Zu Hause durfte davon niemand etwas wissen, also beschränkte sich der tägliche Tabakkonsum auf wenige Zigaretten. Mit achtzehn zog ich in eine eigene Wohnung - und so steigerte ich mich auf umgerechnet eine Schachtel am Tag. Über dieses Limit bin ich jedoch nie hinausgekommen.

Mit zweiundzwanzig änderte si...

Meine Zähne verfaulen

Seit ich klein war habe ich massive Angst vor dem Zahnarzt. Meine Brüder fanden das immer lustig und haben mich deswegen gehänselt. Als ich neun war haben Sie mich mehr oder weniger genötigt den Horrofilm „The Dentist“ zu schauen. Sie fanden das witzig, aber für mich ist es eine Katastrophe aus der ich bis heute keinen Ausweg sehe. Ich habe seit diesem Tag eine absolute Zahnarzt Neurose und weigere mich auch nur eine Praxis aufzusuchen.

Wenn ich die Neurose in einem Satz beschreiben müsste: Ich habe panische Angst davor, meine Zähne, die wenige Zentimeter von meinem Gehirn, meinen Augen oder meinem Riechorgan entfernt liegen, mit so brachialer Gewalt wie jener eines Bohrers behandeln zu lassen. Alleine der Gedanke hieran macht mich schwi...

Phobie-Time

Ich habe eine Spinnenphobie, und glaubt mir es ist alles andere als witzig. Damit zu leben kann manchmal die Hölle sein. Wie als ich zum Beispiel einmal gerade dabei war, mein Schlafzimmer aufzuräumen und ganz aus dem nichts eine riesige Spinne, so eine Fette mit richtig langen Beinen, von der Decke runterkam und mitten im Türrahmen hängen blieb. Ich konnte auf keinen Fall mehr durch diese Tür aus dem Zimmer gehen. Am liebsten hätte ich geheult, aber ich unterdrückte es und versteckte mich unter meiner Bettdecke.

Mein Freund war erst am nächsten Tag kommen und mein Handy hatte ich verlegt... Dann habe ich versucht einfach ein wenig unter der Decke zu schlafen, aber ich konnte natürlich nicht. Also wartete ich tatsächlich einen Tag bis m...

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Ekelhaft

Was ist für dich ekelhaft? Ein bestimmtes Essen, Krieg? Lass uns zum Beispiel über ekelhafte Leute reden. Ja, die Art von Menschen, die sich auf schreckliche Weise verhalten, um etwas zu ihrem Vorteil zu erhalten. Nicht nur egoistische Menschen, sondern auch Menschen denen es an moralischen Maßstäben mangelt. Menschen, die scheinbar nur eines vor Augen haben: die Nase.

Ekel vor Menschen

In der heutigen Welt haben wir das Gefühl, von vielen Menschen umgeben zu sein, auch wenn wir nicht in einer großen Stadt leben. Zu viele Menschen sind in Eile, jeder ist immer in Eile, jeder denkt nur an sich selbst, jeder denkt nur an seine eigenen Wünsche oder Bedürfnisse. Ein großer Dichter sagte einmal, man fühle sich einsamer, wenn man in der Großstadt ist, und das ist sehr wahr. Städte voller Menschen können einen auslaugen, brutal für die eigenen Gefühle sein und es gibt oft keine Privatsphäre. Jemand schaut immer zu. Misantrophen sind bekannt, weil sie sich von Menschen verabscheut fühlen und sich oft selbst ausgrenzen.