Kindheit



Die Tür fällt zu,
- sie ist gegangen.
Ich fühl mich wie ein Tier:
gefangen!

"Geh bitte nicht,
bleib doch daheim!"
Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.

Ich lieg im Bett,
ruhig und verschreckt.
Ich hätte mich so gern versteckt.

Doch nirgends werd ich sicher sein...
vor IHM,
ich mache mich ganz klein.

Ganz langsam öffnet sich die Tür.
Oh Gott,
- zaub're mich weg von hier!

Ich bin noch da...
ER kommt herein.

"Komm Kind,
- du darfst jetzt Mama sein!.

Vor Angst fall ich aus meinem Bett.
ER kommt zu mir,
und tut ganz nett.

"Tut nicht mehr weh,
- komm her ich blase"
Oh... wie ich diese Worte hasse!

"Mein kleiner Schatz,
ich hab dich lieb."
"Nein" - will ich schrei' n,

"DU bist ein ...

Ich habe, als ich 9 Jahre alt war oder so, bei meiner besten Freundin übernachtet. Als wir am Morgen aufgewacht sind, hatten wir Hunger, und wollten uns Butterbrot machen. Ihre Eltern schliefen noch, also schlichen wir leise in die Küche. Meine Freundin Hohlte Butter aus dem Kühlschrank, die wir auf die Brote schmieren wollten. Die Butter war jedoch zu hart, weshalb wir sie in der Mikrowelle erwärmen wollten, damit sie weicher wird. Ich setzte mich Schon mal an den Tisch, und aß eine Scheibe Brot. Plötzlich riss meine Freundin die Mikrowellentür auf, und pustet hinein. Erschrocken drehte ich mich um, und sah, dass wir vergessen hatten, daß Butterpapier abzumachen, welches Feuer gefangen hatte. Seitdem esse ich immer Margarine, nur um auf Nu...

Perfide Kochkunst

Drehen wir die Zeit ein bisschen zurück. Ich bin 16, habe, wie jeder Junge in meinem Alter, ein mehr oder eher weniger gutes Verhältnis zu meinen Eltern und nun wirklich nicht viele Dinge im Kopf. Eigentlich nur zwei - was nach einer elend langen Schulwoche am Wochenende mit den genauso hormon-gesteuerten Freunden ansteht, und Mädchen. Letzteres wurde in der Zeit immer prominenter. Die Schulzeit war gezeichnet von halbgaren Beziehungs-Dramen, wer mit wem geknutscht hat und Jungs-Gesprächen auf etwaigen Dorffesten, für die ich mir heutzutage wohl selbst eine ausgewachsene Backpfeife geben würde.

Trotzdem ergab es sich, dass ich zu diesem Zeitpunkt etwa meine erste richtige Freundin hatte - auch wenn es für "verliebt sein" damals schon rei...

Ich habe einen Hund überfahren

Als ich sechs Jahre alt war lernte ich Fahrrad fahren. Mein Vater brachte mich in einen nahe gelegenen Park um mit mir zu üben. Ich fand Spass daran und lernte schnell, ohne Hilfe meines Vaters in die Pedale zu treten. Eines dieser Male wagte ich es um einen Pavillon im Park herumzufahren. Alles lief sehr gut, bis plötzlich ein Mädchen mit ihrem Hund vor mir auftauchte. Es trennten uns etwa zwanzig Meter. Als sie mich bemerkte, drehte sie sich kurz um und sah mich an. Warscheinlich hat sie gedacht, dass ich wusste wie man Fahrrad fährt, denn sie schenkte mir keine weitere Aufmerksamkeit. Ich war jedoch immer noch recht unerfahren und nicht wirklich im Stande, das Fahrrad zu kontrollieren. Wie auch immer, ich dachte, das Mädchen würde rechtz...

Als ich zwölf war dachte ich dass es ein schreckliches Schicksal wäre hässlich zu sein. Ich war immer das "hübscheste" Mädchen in der Schule gewesen und ich empfand dies als normal. Egal ob ein Abschlusstanz gehalten wurde oder die inoffiziellen Wettbewerbe "der Schönsten der Klasse" ausgetragen wurden - ich stand immer im Mittelpunkt. Meine Eltern halfen mir auch diese Eitelkeit zu nähren, indem sie immer wieder die Bedeutung der physischen Schönheit betonten. Sie ließen sich auch nicht in der Öffentlichkeit einschüchtern und wiederholten ständig "mein Mädchen, sie ist die Schönste".

Mit fünfzehn war ich immer noch die "schönste" und die Jungs standen Spalier. Ich hätte sie alle haben können! Natürlich hatte ich mit fünfzehn bis sechzeh...

Erinnerungen an die Kindheit

Was ist Kindheit, wenn nicht eine tiefe Quelle unendlicher, süßer und bitterer Erinnerungen? Was sind Erinnerungen, wenn nicht unsere eigene gefilterte Vorstellung von Dingen, die passiert sind? Kindheitserinnerungen sind so wertvoll, weil wir dazu neigen sie zu idolisieren, wie eine Figur in einem großartigen Film einmal sagte: "Die Zeit macht alles besser". Denn mit der Zeit werden die guten Erinnerungen oft großartig und wir erinnern uns mit Freude und Nostalgie an sie. In der Tat pflegen Schriftsteller und Künstler ihre eigenen Geschichten mit Gefühlen, Stimmungen und Geschichten aus ihrer Kindheit. Sich erinnern ist Sein. Neugierig auf nostalgische Kindheitsgeschichten? Lese jetzt welche auf Geheimness!


Kindheit Sprüche

Kinder sagen eine Menge Dinge und wiederholen oft und gerne Sätze, vorzugsweise Sprüche und Redewendungen, die sie bei Erwachsenen aufgreifen. Dies liegt daran, dass Sprüche aufgrund eines Reims oder eines Wortes, das sie unvergesslich macht, relativ leicht in Erinnerung bleiben. Aber Probleme entstehen, wenn Kinder zum Beispiel zu sagen lernen: "In dein Gesicht!". Es ist Eltern ziemlich unangenehm wenn ihre Kinder solche Phrasen beliebig wiederholen, weil es ein typischer Ausdruck der Pornoindustrie ist, der unter den Worten und Handlungen, die damit einhergehen, Demütigung und Verachtung zum Ausdruck bringt. Wenn ein Kind Schimpfwörter oder doppeldeutige Sätze zu seinem Sitznachbarn sagt, ist es also nicht das Beste. Vielleicht begreifen Kinder nicht wirklich die Bedeutung dessen, was sie sagen oder den Hinweis auf eine sexuelle Praxis, aber eine Sache, die sie genau kennen: es impliziert Niederlage und Demütigung. Es drückt negative Impulse des Maskulinen aus und leugnet die menschlichen Nuancen - sei es als Erwachsener oder als Kind. Das Verhalten der Erwachsenen in Verbindung zu dem gesagten prägt natürlich den Geist der Kinder und kann auch ihre Ansichten zu verschiedenen Themen als Erwachsener prägen. Deshalb ist es sehr wichtig zu wissen, was die eigenen Kinder sagen und warum sie es sagen und gegebenenfalls einzugreifen oder zu erklären, wieso man bestimmte Dinge nicht sagen sollte. Möchtest du weitere Geschichten zu diesem Thema lesen? Tauche ein in die Kindheits-Rubrik von Geheimness und entdecke lustige Geschichten aus der Kindheit!


Kindheitstrauma

Wir alle wissen was Kindheitstraumata sind, aber wissen wir wirklich, wie etwas, das für einen Erwachsenen unbedeutend erscheint, als Kind unser ganzes Leben geprägt haben könnte? Freud pflegte zu sagen, dass Kindheit Schicksal ist. Damit meinte er, dass unsere Kindheitserinnerungen ein ganzes Leben beinhalten und dass wir nicht über die Pfade hinausgehen können, die in unserem frühen Leben entstanden sind. Das bedeutet nicht, dass wir zum Scheitern verurteilt sind, sondern eher, dass die Spuren unseres Lebens gelegt wurden. Es ist entweder dies oder das, A oder B, in der Konfiguration, die bereits in uns ist. Wir sind nicht frei von uns selbst. Es ist wie geboren zu werden und dann von Familie X oder Familie Y erzogen zu werden. Die psychische Konfiguration, die wir durchleben werden, entspricht der Erziehung oder Misserziehung von Familie X oder Y. Wenn wir also erwachsen sind und unsere Persönlichkeit entwickeln, entwickeln wir sie in den Möglichkeiten der von X oder Y gegebenen Konfiguration. Offensichtlich kann ein Trauma auf den Gebieten dieser Konfiguration, über die Freud spricht, erfahren und überlagert werden. Und das ist das Leben, mit dem wir mitfahren und versuchen, in unserem Lebenslauf das zu finden, was uns als Person, Partner oder Profi nicht wachsen lässt. Möchtest du mehr über Kindertraumata erfahren? Viele Geschichten auf Geheimness sind voll davon!